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Rückenschmerzen
Die
richtige Haltung
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Kontrollieren
Sie Ihre Körperhaltung! (aus: Gallagher-Mundy,
1997)
Beobachten Sie sich selbst, und versuchen Sie, möglichst
wenig körperliche Anstrengung in Ihre täglichen Aktivitäten
zu investieren. Wenn Sie in aller Ruhe Ihre Aktionen analysieren,
werden Unbeholfenheit und Nervosität rasch verschwinden.
- Heben
Sie Gegenstände mit einer Hand auf und ziehen dabei die
Schulter hoch?
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Tragen Sie Taschen immer in einer Hand und krümmen dabei
eine Körperseite, während Sie die andere überdehnen?
- Drehen
Sie Deckel unter Einsatz Ihres ganzen Körpers vom Glas,
obwohl Sie den gleichen Erfolg auch aus dem Handgelenk haben
könnten, ohne die Schulter bewegen zu müssen?
- Schlagen
Sie Kapital aus der natürlichen Stärke und Flexibilität
Ihres Körpers. Es gibt bestimmte Dehn-, Gelenk- und Kraftbereiche,
die für die meisten Aufgaben bestens gerüstet sind.
Bücken und drehen Sie sich mit Hilfe der dafür vorgesehen
beweglichen Knochenverbindungen. Beugen Sie sich mit Hilfe des
Hüftgelenks, anstatt Ihre Wirbelsäule zu krümmen.
Drehen Sie sich aus der Taille, anstatt die Bewegung nach unten
zu verlagern und Ihre Beine in eine unnatürliche Haltung
zu zwingen.
- Wenn
Sie stehen, sollten Sie Ihren Körper von Kopf bis Fuß
möglichst gerade halten und die Kinnmuskulatur entspannen.
Ziehen Sie Ihren Bauch ein und stellen Sie sich Schulter- und
Beckenbereich als einen Teil Ihres Rückens vor - in Form
eines gut ausbalancierten Rechtecks, von dem aus Arme und Beine
sich frei bewegen können.
- Wenn
Sie sitzen, sollte die Wirbelsäule nicht gekrümmt
sein und der Bauch nicht durchhängen. Die Beine übereinander
zu schlagen belastet nicht nur das Ende der Wirbelsäule
ungleichmäßig, sondern hemmt auch die Durchblutung.
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Testen Sie Ihre Gangart. Kleben Sie ein Stück farbiges
Klebeband so auf einen Spiegel, daß es auf der Stirn Ihres
Spiegelbildes klebt, wenn Sie aufrecht davor stehen. Gehen Sie
auf den Spiegel zu, und versuchen Sie dabei, das Klebeband auf
der Stirn Ihrer Spiegelung zu halten. Ihnen wird vielleicht
auffallen, daß Sie schwanken oder zu einer Seite geneigt
gehen. Ein asymmetrischer Gang zeigt sich an einseitig abgelaufenen
Sohlen.
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Die
Alexander-Methode (aus: Gallagher-Mundy,
1997)
"Die Alexander-Methode bietet ein Möglichkeit, die natürliche
Balance des Körpers optimal zu nutzen. Als er seine Stimme zu verlieren
drohte, wurde F. M. Alexander bewußt, wie unangemessen er mit
seinem Körper umging. Aus dieser Entdeckung entwickelte er eine
Methode, die es ihm ermöglichte, anders mit seinem Körper
umzugehen und Muskelbelastungen zu reduzieren. Alexanders Ansatz
versuchte weniger, dem Körper neue Bewegungsmuster anzugewöhnen,
als vielmehr strapazierende Bewegungen zu reduzieren. Da das natürliche
Gleichgewicht des Körpers in der Hektik des Alltags allzu oft vernachlässigt
wird, kann es sehr wichtig sein, etwas langsamer voranzugehen und die
natürlichen Körperressourcen aufzufrischen. Anstatt im großen
Stil ganze Bewegungsabläufe ändern zu wollen, sollten Sie
mit der Alexander-Methode versuchen, nur Ihren Geist auf die angespannten
Partien zu konzentrieren, ohne dabei wirklich aktiv zu werden:
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Stehen
Sie locker, und reisen Sie mental durch Ihren Körper.
Versuchen Sie nicht bewußt, Ihre Körperhaltung
zu verändern, sondern registrieren Sie einfach die verschiedenen
physischen Anspannungen und Disharmonien.
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Ohne Ihre Pose zu ändern formulieren Sie gedanklich Sätze
wie: "Nacken entspannen, Kopf gerade und aufrecht."
Bewegen Sie Ihren Nacken nicht angestrengt nach oben oder
vorne, um diese mentale Anweisung in die Tat umzusetzen. Lassen
Sie den Gedanken statt dessen in Ihrer Phantasie ruhen, während
die winzigen physiologischen Änderungen wie von selbst
stattfinden.
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Um
Ihren Körper von seiner anstrengenden falschen Haltung
zu befreien, denken Sie: "Rücken strecken und dehnen".
Dann "Rücken gerade, Bauch rein". Suggerieren
Sie Ihrem Körper das Bild sich entspannender und ausdehnender
Muskeln, so daß alle Körperpartien gleichmäßig
belastet sind.
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"Schultern
breit und gelockert" ist der nächste Schritt. Wenn
dann Ihre Knie an der Reihe sind, geben Sie sich in Gedanken
den Befehl "Knie nach vorn und über die Zehen beugen."
Bedenken Sie, daß der kräftige und flexible Rumpf-
und Beckenbereich die Hauptarbeit Ihres Körpers verrichtet.
Ihr Kopf ruht unbelastet und entspannt auf Ihren Schultern,
während Sie Ihre mentale Erholungsreise durch Ihren Körper
machen."
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Rückenschule:
Trainingsprogramm zur Lockerung und Kräftigung des Rückens
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